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Was es ausmacht, dass eine Coach „passt“? Kundenerfahrungsbericht

Gespräch mit Daniel Burger, CFO, ehemaliger Nationalliga-Fussballspieler sowie Rentner in spe
Coaching-Kunde im Jahr 2013/14

Was war der Grund für die berufliche Neuorientierung?
Nach über 21 Jahren in derselben Firma als CFO wurde mir im Alter von 58 Jahren sehr überraschend gekündigt. Als Begleitung im anstehenden herausfordernden Neuorientierungsprozess hatte mir die Firma ein Outplacement angeboten.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Bianca?
Mein Arbeitgeber hatte mir eine der grossen und namhaften Outplacementfirmen in Zürich empfohlen. Schon nach einem ersten kurzen Gespräch mit zwei Vertretern vor Ort in den «Hochglanzbüros» am Zürichberg war mir klar, dass ich mich in der damaligen psychischen Verfassung in jenem Umfeld weder wohlfühlen noch Vertrauen fassen konnte. Eine Bekannte hatte mir dann Bianca als Outplacerin empfohlen.

Ich erinnere mich sehr gut an unser erstes Treffen in Winterthur. Ab der ersten Minute fühlte ich mich wohl, gut aufgehoben und – was mich am meisten überraschte – ich hatte innert null time mein Leben vor ihr ausgebreitet. Was sonst bei mir als eher fordernde- und kritisch-hinterfragende Person nicht so rasch geschieht. 

Wie hast du die Begleitung empfunden und war es ein Erfolg?
Es war rundum ein Erfolg. Nicht nur, dass ich trotz meines Alters (ich war damals 57jährig) wieder einen ansprechenden Job fand, sondern auch, dass ich über mich persönlich in dieser Zeit viel gelernt habe. Behutsam und doch gezielt angeleitet durch Bianca. Sie hat es mit ihrer ausgeprägten Sympathie und Empathie geschafft, dass ich mich reflektierte und auch wieder Mut fasste. Die ganze Begleitung war hochprofessionell. So zusammenfassend haben Bianca folgende Merkmale ausgezeichnet und mir sehr geholfen.

  • Ihre Offenheit und Klarheit; sie hat im ersten Gespräch klargestellt, dass sie weder eine Stelle für mich suchen, noch mir ein umfassendes Netzwerk zur Verfügung stellen würde. Ich müsste selber arbeiten ;-).
  • Ihre Serisosität: die inhaltlichen Aspekte – auch bezüglich Bewerbungsprozess inkl. Interviewtraining etc. hatten Hand und Fuss
  • Sie hat den Prozess gut gesteuert, mich immer wieder motiviert und mit Hausaufgaben auch dazu gebracht, dranzubleiben und immer wieder nachgehakt und -gebohrt.
  • Ihre Empathie und ihr Goodwill; ich hatte nie das Gefühl nur eine x-te Person im Prozess Outplacement mit einer 0815-Abfertigung zu sein. Im Gegenteil.

Und wie bereits erwähnt, ihre Sympathie und Stärke. Ich fühlte mich wirklich als Individuum wahr- und ernstgenommen – dies total auf Augenhöhe. Bianca ist geboren dafür, Menschen in Veränderungssituationen professionell zu begleiten und motivieren – ich kann sie jedem und jeder – wirklich auf jeglicher Führungsstufe – empfehlen.

Jobverlust als Chance? Von der herausfordernden Gegenwart in die unbekannte Zukunft

Corona und die wirtschaftlichen Folgen daraus zwingen gerade auch kleinere und mittlere Unternehmen Restrukturierungen anzugehen und Stellen abzubauen. Diese Managementaufgaben gehören nicht zu den beliebtesten – sie sind unangenehm und hart für alle Beteiligten – insbesondere jedoch für die betroffenen Mitarbeiter*innen.

Aus eigener Führungserfahrung bin ich mir sehr bewusst, dass zu all der rechtlich-juristischen Abklärungen und den essentiellen kommunikativen Fragestellungen die weichen Faktoren und die Gestaltung des Trennungsprozesses per se entscheidend sind für ein gutes Gelingen. Und ja, ich finde man darf auch in diesem Zusammenhang von «Gelingen» schreiben.

Unter dem Begriff New- oder Outplacement bieten grössere Firmen seit Jahren Begleitungen für ausscheidende Mitarbeitende an. Dabei geht es einerseits um eine empathische, vertrauensvolle, persönliche Unterstützung und andererseits ganz konkret um das Anpacken der weiteren Schritte in eine neue Position, um die Karriereplanung. Aus Kosten- oder vielleicht aus Hierarchiegedankengründen wird diese Dienstleistung jedoch oft nur Mitarbeitenden in Kaderpositionen zur Verfügung gestellt.

Doch gerade auch für Mitarbeitende in Nicht-Führungspositionen, solche die eventuell weniger gut ausgebildet sind, weniger über ein Netzwerk verfügen oder auch für jüngere, unerfahrenere Mitarbeitende kann eine Begleitung mindestens so sinnvoll sein, um Ihnen Stabilität zu geben und die Möglichkeit aus diesem unerwünschten Wechsel eine Chance zu machen.

 Warum es auch aus Arbeitgebersicht Sinn macht:

  • Sie zeigen sowohl den verbleibenden als auch potentiell künftigen Mitarbeitenden auf, dass Sie die soziale Verantwortung ernst nehmen und es ihnen wichtig ist, den ausscheidenden Mitarbeiter*innen eine Perspektive zu eröffnen. Dies wirkt sich positiv auf die Motivation der (verbleibenden und potentiell künftigen) Mitarbeiter*innen aus und stärkt ihre Arbeitgebermarke
  • Es werden Kosten eingespart, da es zu weniger arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen sowie Krankschreibungen kommt und Verträge teilweise früher als geplant aufgelöst werden können, da die Mitarbeiter*innen neue Positionen finden.

Seit einigen Jahren biete ich gezielt kleinere Dienstleistungspakete für berufliche Orientierung von Mitarbeiter*innen in KMU’s oder StartUp’s an und fokussiere mich dabei auf Themen die Menschen, welche sich in einem beruflichen Veränderungsprozess befinden, beschäftigen. Ich unterstütze sowohl Führungskräfte beim Gestalten des Prozesses (inkl. Themen wie Aufhebungsvereinbarung etc.) als insbesondere auch die von der Kündigung betroffenen Mitarbeiter*innen gezielt auf dem Weg zum sinnvollen nächsten Berufsorientierungsschritt und damit, eine solide Brücke zwischen herausfordernder Gegenwart und unbekannter Zukunft zu bauen. Und schlussendlich und retrospektiv dazu, die Situation als Chance betrachten zu können.

Mein Angebot ist modular aufgebaut, so dass sowohl der individuellen Ausgangslage und den persönlichen Bedürfnissen der betroffenen Mitarbeitenden als auch den finanziellen Optionen der Unternehmen und Startups Rechnung getragen werden kann.

Prozessdarstellung

Alles VUCA und darum unklar..? Oder mehr Klarheit dank der Zusammenarbeit mit einer Innerwork – Expertin

Na toll, wieder einmal Begriffe, die du zwar bereits gehört oder gelesen, aber nicht einordnen kannst? Oder verstehst du sowieso einfach nur Bahnhof?

Keine Sorge! Obwohl der Begriff VUCA bereits 1987 das erste Mal verwendet wurde und inzwischen in der (Unternehmens-)Welt Einzug gehalten hat, ist er noch lange nicht ein gängiger Begriff. Und was es mit dem noch eher unbekannten Begriff Innerwork auf sich hat, erfährst du, wenn du weiterlesen magst ….

VUCA ist ein Akronym aus dem Englischen und steht für Volatility (Volatilität, Schwankung, ein Auf und Ab), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). Immer wieder begegne ich Aussagen über die sogenannt neue VUCA-Welt und wie insbesondere Führungskräfte lernen sollen, in dieser Welt zu führen und ihre Mitarbeitenden zu Unternehmern im Unternehmen zu entwickeln.

Gerade dieses «Neu-Sein» und das «Menschen von aussen motivieren wollen» mithilfe von beispielsweise immer noch smarteren Zielvereinbarungen stelle ich in Frage und möchte gleichzeitig Innerwork beliebter machen.

Ist es wirklich neu?

War die Welt nicht schon immer und ist sie per se unsicher, mehrdeutig und komplex? Wir Menschen haben gelernt und versucht, das Aussen in den Griff zu bekommen u.a. durch gutes Planen, Visionieren und Prozesse festlegen. Doch schon vor Corona wussten wir nicht wirklich und mit 100%-Sicherheit was morgen ist. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit waren schon immer sehr hilfreiche Eigenschaften.

Ich sage nicht, dass alle Tipps, die in Zusammenhang mit VUCA geschrieben werden, nutzlos wären. Auch VUCA als Methode für den Umgang mit Nichtwissen finde ich empfehlenswert. Kommunikation, Transparenz, Umgang mit Risiko sind wichtige Aspekte – ich glaube einfach, es ist nicht wirklich neu.

Unsere Arbeitswelt ist seit längerem in einem fundamentalen Umbruch. Herkömmliche Führungs- und Kontrollfunktionen erweisen sich als überholt. Digitalisierung und Globalisierung sind Treiber, welche Druck auf die Wirtschaftswelt ausüben und Firmen zwingen, sich schneller auf Veränderungen einzustellen. Und da gibt es ja noch den Faktor Mensch. Die Human Ressource. Was für ein Begriff

Wenn ich so überlege, wie viele Personen mit psychischen Problemen und Burnouts ich in den vergangenen 2-3 Jahren begleiten durfte wird mir bewusst, dass die Kluft zwischen den Bedürfnissen der Menschen nach Sicherheit, Sinn, vielleicht auch spannender innovativer Arbeit einerseits und dem, was auf der anderen Seite gefordert und geboten wird/werden muss, immer grösser wird. Das Thema wurde jedoch erkannt und viel Gutes geschieht bereits. Eine Korrelation zwischen innerer Persönlichkeitsarbeit und gesellschaftlicher Wirksamkeit wird zunehmend beachtet.

New Work benötigt Menschen mit einem gesunden Selbst

Aus dem wirtschaftlichen und personellen Druck heraus begeben sich Firmen auf den Weg der Veränderung und entwickeln sich Richtung New Work mit mehr Eigenverantwortung. Was ich dabei beobachte ist, dass dieser Wandel oft nur im Aussen stattfindet. Es werden neue, tolle, flach-hierarchische Organigramme gezeichnet und Regeln verändert, agiles Arbeiten eingeführt und dann davon ausgegangen, dass die Menschen im neuen Rahmen automatisch selbstbestimmter, verantwortungsvoller, kreativer und unternehmerischer handeln.

Der Mensch sucht Veränderungen jedoch nicht zwingend pro-aktiv (Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)) und sie können auch nicht von aussen her «motiviert werden». Ein wertschätzender Umgang mit der Komplexität der Menschen geht leider oft vergessen.

New Work-Projekte haben gezeigt, dass neue Arbeitsformen auch Veränderung im Innenleben, dem Mindset und der Haltung jedes Einzelnen benötigen. Sich der äusseren Veränderung anpassen, sich und sein Verhalten gut einschätzen können, gelassen und gesund bleiben, bedingen ein gesundes Selbst. Genau da setzt Innerwork an und damit meine begleitende Arbeit als Coach.

Es wird «VUCA-er» werden und mehrdeutiger. Und darum wird das «verschiedene Wahrheiten und Widersprüche akzeptieren und nebeneinander stehenlassen können» für alle Menschen wichtig werden. Nicht nur für Führungskräfte. Auch eine spielerische Experimentierbereitschaft – entgegen dem bei uns so bekannten und beliebten Perfektionismus – wird zunehmend wichtig. Und nicht zuletzt «Empathie» als Kompetenz – für uns – aber auch unser Gegenüber.

So ausgerüstet können wir uns darauf konzentrieren und verlassen, dass wir gemeinsam nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen finden. Gerne begleite ich dich oder dein Team auf dem Weg zu einem gesunden Umgang mit den Herausforderungen unserer Zeit.

 

Wenn Ostern sich wie Weihnachten und Geburtstag anfühlt; oder was ein Freizeit-Buchprojekt mit DIT zu tun hat.

Dass ich Ostern 2020 glücklich und zufrieden zu Hause verbringen würde, hätte ich mir ja noch vorstellen können. Dass ich dabei ein selbst-verlegtes Buch in den Händen halte, umrahmt und „beduftet“ vom wohl grössten Blumenstrauss, den ich je gesehen habe, … tja, das hätte ich nicht erwartet.

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Alles begann mit Helen und folgendem Gedicht von Rose Ausländer.

Der Tag ist mein Buch.
Hier trage ich Leben ein
an dem ich mich erfreue / das ich erleide.

In Helen reifte im Jahr 2017 die Idee, ihre Gedanken, Erkenntnisse und Begegnungen während mindestens einem Jahr in Form von Kurzgeschichten zu notieren. Sie war neugierig zu entdecken, was sie in ihrem Alter (Jhg. 1940) bereichert, was zu ihrem Reifen beiträgt, wo noch an ihr gehobelt wird und was sie beglückt.

Ich kannte Helen und Ihre Kurzgeschichten aus einer gemeinsamen Intervisionsgruppe. wo sie uns mit ihren Anekdoten zum Nachdenken und zum Lachen brachte. Sie liess sich überzeugen, ihre Geschichten einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dies war meinerseits nur so als Impuls und Motivation für ein Projekt gedacht. Anders als bei einigen Kunden/innen, welche ich zu ähnlichen Projekten motivieren konnte, kam auf mich nun aber in diesem Projekt auf Wunsch von Helen noch eine Umsetzungsrolle in einem für mich absolut neuen Gebiet vor. Ich bin zwar Buchliebhaberin und verschlinge seit meiner Kindheit Bücher, aber selber herausgeben?! Doch es reizte mich (logisch wer mich kennt …hihi) und so startete 2018 unser DIT (do it together)-Freizeitprojekt welches von Zeitungsveröffentlichungen, über das druckfrische Buch bis zu geplanten Lesungen führte.

Es war ein ehrlich gesagt teilweise sehr mühsamer und gleichzeitig lehrreicher Prozess. Vom Manuskript über die (leider total erfolglose) Verlagssuche, über das stundenlange Formatieren (nur schon bis ich einen passenden kostenfreien Font gefunden hatte …) und Cover gestalten bis hin zum Druckauftrag und dann irgendwann noch zum Vertrieb.

Nun, an Ostern und wenige Wochen vor Helens 80. Geburtstag ist es soweit –wir halten unser DIT-Projekt in den Händen!

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Unser gemeinsamer Weg in den vergangenen 15 Monaten versinnbildlicht für mich, was Helens Geschichten ausmachen: Die Begegnungen auf unserem Lebensweg, die Erfahrungen mit sich und anderen. Nichts steht nur für sich oder ist statisch und wir «wirken».

… und noch zu den Blumen: die hat mir Helen gestern Samstag als Dankeschön aus dem Thurgau in die Stadt Zürich liefern lassen!

Ich bin sehr dankbar über die Begegnung, die Erfahrung und auch die Tipps und Hilfe von Jutta und Denis, und bin motiviert, ein eigenes Buchprojekt anzugehen … ich werde es euch wissen lassen ;-).

Schöne Ostern und geniesst das On- oder Offline-Miteinander

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Piemontretreat Mai 2020

Bereits zum dritten Mal hast du die Gelegenheit, mit uns beiden ein paar Tage Genuss und Gelassenheit im wunderschönen Piemont zu geniessen.

Falls du „Wiederholungsteilnehmerin“ bist, empfehlen wir dir das Retreat „Genuss, Gelassenheit und Glück“, welches wir Ende September 2020 anbieten werden.

Fränzi Werder und ich freuen uns wiederum auf ein paar bereichernde und erholsame Tage mit dir. Bei Fragen kannst du dich ganz unverbindlich per Mail an uns wenden. Herzlichst, Fränzi und Bianca

 

 

Auszeit im Piemont – nur für Frauen!

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Nach der erfolgreichen ersten Durchführung im Frühling 2018 bieten wir auch im 2019 ein Auszeit nur für Frauen an. Wir werden es uns wiederum ein paar Tage gut gehen lassen und geniessen sowie uns mit dem Enneagramm befassen.

Hast du noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk für dich, deine Frau, Freundin, Kollegin, Bekannte? Lust auf eine kurze Auszeit im Frühling 2019 aber keine Zeit und Energie fürs Planen und Organisieren? Fränzi Werder und ich freuen uns auf ein paar genussvolle, ruhige, erholsame und bereichernde Tage mit tollen Frauen. Melde dich bei ihr oder mir – wir freuen uns!

Alle Details dazu findest du hier:

Auszeit-Piemont-2019

Vorstellung Netzwerkpartnerin

Persönliche Veränderung und materielles Aufräumen gehen Hand-in-Hand

Jutta-Klein-BuchWenn wir einen persönlichen Veränderungsprozess durchlaufen und innerlich aufräumen passiert es manchmal, dass dieser den Wunsch nach mehr Ordnung im Materiellen erweckt. Innerliches Aufräumen räumt frei – nicht nur die Sicht auf uns selbst, sondern manchmal auch die Sicht auf die Dinge um uns herum und wie diese uns belasten, häufig sogar zu unserer inneren Unruhe und Unentschlossenheit beitragen. Möchtest du nicht nur innerlich aufräumen, sondern auch äusserlich und materiellen Ballast loslassen? Also den Ballast, der dir bislang vielleicht das Sich-Einlassen auf Neues verunmöglicht.

Dann ist vielleicht ein professionelles Aufräum-Coaching genau das Richtige für dich. Der Coach begleitet dich durch den Aufräumprozess und gibt dir Tipps & Tricks für nachhaltige Ordnung mit auf den Weg. Ich selber gehe diesen Weg auch gerade und lese Juttas Buch :-).

Für deine materielle Ordnung:
jutta klein coaching
www.juttaklein.ch

 

Rückblicken – Still, Dankbar, Gelassen

 

IMG_7114Währenddem ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in der warmen Stube eines 300 Jahre alten Holzhauses im ruhigen Göschenertal. Draussen schneit es seit Stunden ununterbrochen, neben mir flackert ein Feuer im Kamin. Diese Bergidylle und Stille animieren mich zum Inne und Rückblick halten auf ein Jahr Bianca Merz Consulting + Coaching. Kurz zusammengefasst bin ich dankbar für alle die Erfahrungen, Begegnungen und Aufgaben, die mich oft herausforderten und damit sowohl persönlich als auch fachlich mehrere Schritte weiter gebracht haben. Dies ist für mich das erste rundherum zufrieden stellende Jahr als Unternehmerin.

WARUM? Inzwischen bin ich etwas mehr als 3 Jahre zu 100% als Unternehmerin selbständig erwerbend unterwegs und diejenigen, die mich näher begleiten, haben miterlebt, dass dieser Weg nicht einfach war und ist. Ich „wusste“ ja schon, dass es kein Spaziergang werden würde. Aber kognitiv begriffen ist noch lange nicht gefühlt und daher waren die Akquisitionsphasen und auch unternehmerischen Umwege, in welchen wenig Aufträge und Einkommen flossen, teilweise schwer auszuhalten. Klar hat in Zürich niemand auf die 3’578-igste Coach 😉 gewartet. Nicht nur einmal habe ich darum Stelleninserate studiert und mir ernsthaft überlegt, den einfachen Abzweiger und Return zurück in eine Festanstellung zu nehmen. Ich hab es nicht getan.

WESHALB? Weil ich die Hoffnung und die Überzeugung habe, dass mein Angebot sinnvoll ist und es genügend Menschen gibt, welche ich begleiten und unterstützen kann (ich diese „nur“ finden muss bzw. sie mich 😉 ). Bestärkt werde ich zudem durch die positiven Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden. Ein weiterer wichtiger oder sogar der wichtigste Grund ist mein Netzwerk bestehend aus wenigen guten Freunden, die stets an mich glauben und mich in unterschiedlichen Formen unterstützen, selbständig erwerbende Kollegen/innen und Mentoren/innen welche mit Rat und Tat sowie kritischem Hinterfragen beiseite stehen, das motivierende Synall-Frauennetzwerk, meine Intervisions-Gspänli und meine tollen Kundinnen und Kunden. Tja und nicht zuletzt macht mir mein Job auch wirklich total Spass! Ich liebe es, Menschen bei Veränderungsthemen begleiten zu dürfen und glaube, hier meine Berufung leben zu dürfen!

JA! Und da sitze ich nun mit meinen Laptop, einem warmen Jasmintee und mit lieben Menschen um mich herum und darf endlich auf ein gutes berufliches Jahr zurückblicken – und zwar trotz (oder eben doch dank) einer dreimonatigen Auszeit. Wie mir etliche Kollegen/innen prophezeit hatten, benötigt jederfrau ca. 3-5 Jahre um sich ein Unternehmen und einen Namen in diesem Geschäftsfeld von Grund auf aufzubauen … und es braucht viel Arbeit und Energie … und vermutlich nicht zuletzt Vertrauen, Gelassenheit und eine Portion Glück,

Daher bin ich unendlich DANKBAR, gelassen und glücklich. Ich geniesse den Moment und freue mich sehr aufs zweite Jahr Bianca Merz Consulting + Coaching! Freue mich auf neue Herausforderungen, neue Kunden/innen und Aufträge, auf meine Angebote im Bereich Auszeit und Enneagramm sowie mein zusätzliches Engagement im Bereich Case Management. Vielleicht begegnen wir uns dabei irgendwo oder bei meinen kurzen Auszeiten in den Bergen? Würde mich sehr freuen! Wo und was mich dann ab Januar 2018 beruflich alles „bewegt“ findest du wie gewohnt hier sowie auf meinem Instagram– und meinem Twitter-Account. Happy New Year! Herzlich, Bianca