Wenn Ostern sich wie Weihnachten und Geburtstag anfühlt; oder was ein Freizeit-Buchprojekt mit DIT zu tun hat.

Dass ich Ostern 2020 glücklich und zufrieden zu Hause verbringen würde, hätte ich mir ja noch vorstellen können. Dass ich dabei ein selbst-verlegtes Buch in den Händen halte, umrahmt und „beduftet“ vom wohl grössten Blumenstrauss, den ich je gesehen habe, … tja, das hätte ich nicht erwartet.

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Alles begann mit Helen und folgendem Gedicht von Rose Ausländer.

Der Tag ist mein Buch.
Hier trage ich Leben ein
an dem ich mich erfreue / das ich erleide.

In Helen reifte im Jahr 2017 die Idee, ihre Gedanken, Erkenntnisse und Begegnungen während mindestens einem Jahr in Form von Kurzgeschichten zu notieren. Sie war neugierig zu entdecken, was sie in ihrem Alter (Jhg. 1940) bereichert, was zu ihrem Reifen beiträgt, wo noch an ihr gehobelt wird und was sie beglückt.

Ich kannte Helen und Ihre Kurzgeschichten aus einer gemeinsamen Intervisionsgruppe. wo sie uns mit ihren Anekdoten zum Nachdenken und zum Lachen brachte. Sie liess sich überzeugen, ihre Geschichten einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dies war meinerseits nur so als Impuls und Motivation für ein Projekt gedacht. Anders als bei einigen Kunden/innen, welche ich zu ähnlichen Projekten motivieren konnte, kam auf mich nun aber in diesem Projekt auf Wunsch von Helen noch eine Umsetzungsrolle in einem für mich absolut neuen Gebiet vor. Ich bin zwar Buchliebhaberin und verschlinge seit meiner Kindheit Bücher, aber selber herausgeben?! Doch es reizte mich (logisch wer mich kennt …hihi) und so startete 2018 unser DIT (do it together)-Freizeitprojekt welches von Zeitungsveröffentlichungen, über das druckfrische Buch bis zu geplanten Lesungen führte.

Es war ein ehrlich gesagt teilweise sehr mühsamer und gleichzeitig lehrreicher Prozess. Vom Manuskript über die (leider total erfolglose) Verlagssuche, über das stundenlange Formatieren (nur schon bis ich einen passenden kostenfreien Font gefunden hatte …) und Cover gestalten bis hin zum Druckauftrag und dann irgendwann noch zum Vertrieb.

Nun, an Ostern und wenige Wochen vor Helens 80. Geburtstag ist es soweit –wir halten unser DIT-Projekt in den Händen!

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Unser gemeinsamer Weg in den vergangenen 15 Monaten versinnbildlicht für mich, was Helens Geschichten ausmachen: Die Begegnungen auf unserem Lebensweg, die Erfahrungen mit sich und anderen. Nichts steht nur für sich oder ist statisch und wir «wirken».

… und noch zu den Blumen: die hat mir Helen gestern Samstag als Dankeschön aus dem Thurgau in die Stadt Zürich liefern lassen!

Ich bin sehr dankbar über die Begegnung, die Erfahrung und auch die Tipps und Hilfe von Jutta und Denis, und bin motiviert, ein eigenes Buchprojekt anzugehen … ich werde es euch wissen lassen ;-).

Schöne Ostern und geniesst das On- oder Offline-Miteinander

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Piemontretreat Mai 2020

Bereits zum dritten Mal hast du die Gelegenheit, mit uns beiden ein paar Tage Genuss und Gelassenheit im wunderschönen Piemont zu geniessen.

Falls du „Wiederholungsteilnehmerin“ bist, empfehlen wir dir das Retreat „Genuss, Gelassenheit und Glück“, welches wir Ende September 2020 anbieten werden.

Fränzi Werder und ich freuen uns wiederum auf ein paar bereichernde und erholsame Tage mit dir. Bei Fragen kannst du dich ganz unverbindlich per Mail an uns wenden. Herzlichst, Fränzi und Bianca

 

 

Auszeit im Piemont – nur für Frauen!

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Nach der erfolgreichen ersten Durchführung im Frühling 2018 bieten wir auch im 2019 ein Auszeit nur für Frauen an. Wir werden es uns wiederum ein paar Tage gut gehen lassen und geniessen sowie uns mit dem Enneagramm befassen.

Hast du noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk für dich, deine Frau, Freundin, Kollegin, Bekannte? Lust auf eine kurze Auszeit im Frühling 2019 aber keine Zeit und Energie fürs Planen und Organisieren? Fränzi Werder und ich freuen uns auf ein paar genussvolle, ruhige, erholsame und bereichernde Tage mit tollen Frauen. Melde dich bei ihr oder mir – wir freuen uns!

Alle Details dazu findest du hier:

Auszeit-Piemont-2019

Vorstellung Netzwerkpartnerin

Persönliche Veränderung und materielles Aufräumen gehen Hand-in-Hand

Jutta-Klein-BuchWenn wir einen persönlichen Veränderungsprozess durchlaufen und innerlich aufräumen passiert es manchmal, dass dieser den Wunsch nach mehr Ordnung im Materiellen erweckt. Innerliches Aufräumen räumt frei – nicht nur die Sicht auf uns selbst, sondern manchmal auch die Sicht auf die Dinge um uns herum und wie diese uns belasten, häufig sogar zu unserer inneren Unruhe und Unentschlossenheit beitragen. Möchtest du nicht nur innerlich aufräumen, sondern auch äusserlich und materiellen Ballast loslassen? Also den Ballast, der dir bislang vielleicht das Sich-Einlassen auf Neues verunmöglicht.

Dann ist vielleicht ein professionelles Aufräum-Coaching genau das Richtige für dich. Der Coach begleitet dich durch den Aufräumprozess und gibt dir Tipps & Tricks für nachhaltige Ordnung mit auf den Weg. Ich selber gehe diesen Weg auch gerade und lese Juttas Buch :-).

Für deine materielle Ordnung:
jutta klein coaching
www.juttaklein.ch

 

Rückblicken – Still, Dankbar, Gelassen

 

IMG_7114Währenddem ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in der warmen Stube eines 300 Jahre alten Holzhauses im ruhigen Göschenertal. Draussen schneit es seit Stunden ununterbrochen, neben mir flackert ein Feuer im Kamin. Diese Bergidylle und Stille animieren mich zum Inne und Rückblick halten auf ein Jahr Bianca Merz Consulting + Coaching. Kurz zusammengefasst bin ich dankbar für alle die Erfahrungen, Begegnungen und Aufgaben, die mich oft herausforderten und damit sowohl persönlich als auch fachlich mehrere Schritte weiter gebracht haben. Dies ist für mich das erste rundherum zufrieden stellende Jahr als Unternehmerin.

WARUM? Inzwischen bin ich etwas mehr als 3 Jahre zu 100% als Unternehmerin selbständig erwerbend unterwegs und diejenigen, die mich näher begleiten, haben miterlebt, dass dieser Weg nicht einfach war und ist. Ich „wusste“ ja schon, dass es kein Spaziergang werden würde. Aber kognitiv begriffen ist noch lange nicht gefühlt und daher waren die Akquisitionsphasen und auch unternehmerischen Umwege, in welchen wenig Aufträge und Einkommen flossen, teilweise schwer auszuhalten. Klar hat in Zürich niemand auf die 3’578-igste Coach 😉 gewartet. Nicht nur einmal habe ich darum Stelleninserate studiert und mir ernsthaft überlegt, den einfachen Abzweiger und Return zurück in eine Festanstellung zu nehmen. Ich hab es nicht getan.

WESHALB? Weil ich die Hoffnung und die Überzeugung habe, dass mein Angebot sinnvoll ist und es genügend Menschen gibt, welche ich begleiten und unterstützen kann (ich diese „nur“ finden muss bzw. sie mich 😉 ). Bestärkt werde ich zudem durch die positiven Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden. Ein weiterer wichtiger oder sogar der wichtigste Grund ist mein Netzwerk bestehend aus wenigen guten Freunden, die stets an mich glauben und mich in unterschiedlichen Formen unterstützen, selbständig erwerbende Kollegen/innen und Mentoren/innen welche mit Rat und Tat sowie kritischem Hinterfragen beiseite stehen, das motivierende Synall-Frauennetzwerk, meine Intervisions-Gspänli und meine tollen Kundinnen und Kunden. Tja und nicht zuletzt macht mir mein Job auch wirklich total Spass! Ich liebe es, Menschen bei Veränderungsthemen begleiten zu dürfen und glaube, hier meine Berufung leben zu dürfen!

JA! Und da sitze ich nun mit meinen Laptop, einem warmen Jasmintee und mit lieben Menschen um mich herum und darf endlich auf ein gutes berufliches Jahr zurückblicken – und zwar trotz (oder eben doch dank) einer dreimonatigen Auszeit. Wie mir etliche Kollegen/innen prophezeit hatten, benötigt jederfrau ca. 3-5 Jahre um sich ein Unternehmen und einen Namen in diesem Geschäftsfeld von Grund auf aufzubauen … und es braucht viel Arbeit und Energie … und vermutlich nicht zuletzt Vertrauen, Gelassenheit und eine Portion Glück,

Daher bin ich unendlich DANKBAR, gelassen und glücklich. Ich geniesse den Moment und freue mich sehr aufs zweite Jahr Bianca Merz Consulting + Coaching! Freue mich auf neue Herausforderungen, neue Kunden/innen und Aufträge, auf meine Angebote im Bereich Auszeit und Enneagramm sowie mein zusätzliches Engagement im Bereich Case Management. Vielleicht begegnen wir uns dabei irgendwo oder bei meinen kurzen Auszeiten in den Bergen? Würde mich sehr freuen! Wo und was mich dann ab Januar 2018 beruflich alles „bewegt“ findest du wie gewohnt hier sowie auf meinem Instagram– und meinem Twitter-Account. Happy New Year! Herzlich, Bianca

Innehalten und Geniessen im Piemont

Noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk für dich, deine Frau, Freundin, Kollegin, Bekannte? Lust auf eine kurze Auszeit im Frühling 2018 aber keine Zeit und Energie fürs Planen und Organisieren? Fränzi Werder und ich freuen uns auf ein paar genussvolle, ruhige, erholsame und bereichernde Tage mit tollen Frauen. Melde dich bei ihr oder mir – wir freuen uns!

Auszeit – entdecken, verstehen, erleben

Auszeit-retourDrei Monate unterwegs sein, keine Termine, die Seele baumeln lassen.
Drei Monate Deutschland, Schweden, Norwegen, Dänemark bereisen.
Drei Monate in den Tag hineinleben und das angehen, worauf man Lust hat.
Drei Monate aus dem Rucksack leben ohne den Ballast, den wir im Alltag vermeintlich brauchen. Drei Monate Zweisamkeit geniessen.
Drei Monate beinahe 24 Stunden draussen sein und eine echte „Rauszeit“ geniessen.

Tönt spannend, aber wird immer ein Traum bleiben? Muss nicht! Denn genau das habe ich erleben dürfen. Ich bin dankbar und froh um meinen Mut, es gewagt zu haben[1]. Seit ein paar Tagen bin ich zurück im Alltag und werde täglich mit folgenden drei Fragen konfrontiert:„Wie war es?“, „Was war das Highlight?“, „Würdest du es wieder machen?“

Wie es war?
Einfache Frage: es war bereichernd und wunderschön!

Was mein Highlight war?
Schwierige Frage: war es das Freiheitsgefühl und das allmähliche Verschwinden der inneren Unruhe und Nervosität, welche mich im Alltag begleitet hatte? Waren es die Zeltnächte in der Weite Lapplands oder war es die Wanderung zur Trolltunga? War es die unglaubliche Ruhe im Norden? War es das Stand Up-Paddeln auf einem einsamen See, oder war es der Austausch mit Auswanderern welche in Skandinavien Ruhe und ein stressfreieres Leben suchten und fanden? War es die Teilnahme am Mittsommernachts-Marathon, oder war es die Tatsache, dass wir wochenlang gegen Norden in den Frühling – meine Lieblingsjahreszeit – reisen konnten und die Sonne nie unterging? War es das Ausprobieren von all den lokalen Leckereien – vor allem Süssigkeiten, oder die schönen Gärten in Bayreuth? All dies waren Highlights und es gibt viele mehr[2]. Es waren all die grossen und kleinen Glücksmomente und Erfahrungen. Rausgehen aus der Komfortzone hat sich einmal mehr gelohnt und mir Komfort in einer ganz anderen Form gebracht.

Ob ich es wieder machen würde?
Falsche Frage: passend wäre: „Wann machst du es wieder?“
Bald! Weshalb? Weil es ein grosser Gewinn war – einmal mehr! Reisen und das Erfahren von fremden Systemen und anderen „Welten“ ist für mich aktiv gesuchte Lebenserfahrung und trägt immer wieder dazu bei, meinen Horizont zu erweitern. Ich bin zudem überzeugt, dass es für mich als Frau und Unternehmerin noch viel zu entdecken, zu erfahren und zum Weiterentwickeln gibt. Frau hat nie ausgelernt ;-). Weiter konnte ich mich psychisch und physisch regenerieren. Ich versuche, einiges was ich zur Gelassenheit gelernt habe nun auch in meinen Alltag und meinen Job zu transferieren. Was im April nach einer langen Absenz aussah wurde im Nachhinein von etlichen Leuten mit „Ihr seid schon wieder da?“ kommentiert. Also waren wir nicht so lange weg um in Vergessenheit zu geraten. Auch meine Befürchtung, dass ich im August beruflich wieder auf Feld 1 starten würde, hat sich nicht bewahrheitet. Und zu guter Letzt war es auch finanziell keine zu grosse Belastung, da wir ausserhalb der Hauptsaison reisten, selber kochten und oft im Zelt übernachteten. Wir haben für zwei Personen weniger als Fr. 10’000.- ausgegeben. Die Fixkosten zu Hause haben wir zudem verringert, indem wir unsere Wohnung untervermieteten.

Also alles rosarot und perfekt?
Nein! Aber die Frage, was herausfordernd war, wurde uns bisher nicht gestellt. Diese – und ein paar weitere Fragen, über die ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werde – haben wir für uns bei einem abschliessenden Rückblick beantwortet. Ja, wir hatten auch einige wenige schwierige Tage und die Temperaturen um die 10 Grad im Norden haben uns manchmal an unsere Grenzen gebracht. Die (extrem!) zahlreichen Wohnmobile mit Rentnern welche Richtung Nordkap unterwegs waren und gewisse Campingplätze richtiggehend beschlagnahmten, nervten auch oft. Wichtig war, dass wir uns stets austauschten, wenn nötig eine Planänderung vornahmen, und flexibel blieben. So beispielsweise am Schluss unserer Reise. Da verbrachten wir einige Tage in den Bergen Norditaliens, um doch noch Temperaturen über 20 Grad geniessen zu können ;-).

Und nun?
Seit August sind wir wieder in unserem Alltag als Mitarbeiter bzw. als Unternehmerin, als Paar, als Mitglieder von Netzwerken, als Freunde, als Verwandte und versuchen, einen ausgewogenen Rhythmus zwischen Privatem und Beruf zu finden und Platz zu schaffen für all die vielen Dinge, die uns interessieren. Wir haben uns vorgenommen, möglichst viel von der gewonnenen Gelassenheit beizubehalten. Uns noch weniger von Alltäglichem und negativen Personen stressen lassen und vermehrt auf uns selber zu achten und uns wichtiger nehmen. Bei Entscheidungen gut auf uns zu hören, ehrlich zu uns selber zu sein und eine gehörige Portion Selbstliebe aktiv zu pflegen.

[1] Siehe dazu mein letzter Blog: Auszeit – gibt es den idealen Zeitpunkt dafür?
[2] Einige Impressionen findet man auf meinem Instagramm-Account bianca_merz

Foto: Wegweiser, aufgenommen während der Reise in Nordfriesland, Juli 2017

Auszeit – gibt es DEN idealen Zeitpunkt dafür?

AuszeitEndlich wage ich es nochmals!
Mich aus dem Alltag ausklinken, auf Reisen inspirieren lassen und meine körperlichen, emotionalen und mentalen Batterien aufladen. Mehrere Wochen ohne Alltag, ohne Termine und ohne Einkommen dafür mit Outdoor-Leben, Reisen, Lesen, Reflektieren, Ideen reifen lassen.

Meine letzte Auszeit, eine 11-monatige Rucksackreise, liegt bereits über 10 Jahre zurück. Damals hiess es: „Du kannst doch deinen tollen Job sowie die Wohnung nicht kündigen bei dieser Wirtschaftslage“. Ich wagte es trotzdem und kam unglaublich bereichert zurück und fand auch rasch wieder den Einstieg in den Alltag inklusive Job. Diese positive Erfahrung sowie mein Vertrauen ins Leben lassen mich eine zweite Auszeit wagen. Trotz Aufbauphase der eigenen Unternehmung und der damit verbundenen unsicheren finanziellen Lage.

Unglaublich wie die Zeit rast. Damals nach meiner Rückkehr, gerade 30 Jahre alt, hatte ich mir geschworen, mindestens alle fünf Jahre eine Auszeit von drei Monaten zu gönnen. Naja, manchmal kommt einem das Leben in die Quere. Konkret bei mir die klassische Karrierephase mit beruflichen Aufstieg, verantwortungsvollen Positionen, Weiterbildungen etc.. Weitere mögliche „Klassiker“ wären Familiengründung und Hausbau.

Ferien gönnte ich mir stets, aber nie länger als drei Wochen am Stück. Irgendwann kam  ich in die Lebensphase in welcher ich mich hinterfragte, ob dieser berufliche Einsatz  DIE Erfüllung bringt und ob ich noch lange 12 Stundentage leisten möchte.

Eigentlich wäre das der ideale Zeitpunkt, um sich Abstand für eine berufliche Neuorientierung zu gönnen und eine Auszeit zu nehmen. So war es auch bei mir geplant kurz vor dem 40. Geburtstag. Doch abermals spielte das Leben nicht so ganz mit meinen Plänen mit – private Veränderungen, gesundheitliche Themen sowie ein beruflicher Wechsel liessen mich die damals zweite geplante Auszeit auf Irgendwann verschieben.

Nun aber, mit inzwischen 43 Jahren, lasse ich mir die Auszeit nicht mehr nehmen – auch wenn der Zeitpunkt abermals suboptimal scheint. Was meine Motive sind? Primär ist es Energietanken. Zudem freue ich mich darauf, beim Reisen meinen Horizont erweitern zu dürfen, mich weiterzubilden und reflektieren zu können, Abstand gewinnen für neue Ideen und Projekte als Coach und nicht zuletzt, Zeit für die Partnerschaft zu haben.

Die Organisation einer Auszeit ist nicht so aufwändig; etliche Unternehmen bieten unbezahlte Urlaube oder Sabbatical an oder man ist wie ich selbständig-erwerbend und muss seine Projekte entsprechend planen, oder man befindet sich sowieso zwischen zwei Berufen/Anstellungen. Die Kosten lassen sich gut in Griff halten indem man die Wohnung untervermietet und die Art der Auszeit, die Aktivitäten und Destinationen dem Budget anpasst. Etwas Mut, Zuversicht, Unkompliziertheit und das Bewusstsein, dass man auf sich selber achten sollte um einsatzfähig zu bleiben helfen zudem, das Wagnis einzugehen. Und nicht überrascht sein, falls die Auszeit im Lebenslauf und bei der Stellensuche schlussendlich als Pluspunkt angesehen wird ;-).

Überzeugt davon, dass es DEN richtigen Zeitpunkt nicht gibt und mir niemand die Erlaubnis gibt ausser ich mir selbst, freue ich mich sehr auf die kommenden Wochen!

Für Coachings und Beratungen bin ich ab Ende Juli wieder voller Elan und neuen Ideen im Einsatz.

Foto: Filmausschnitt „Modern Times“, aufgenommen im Museum Chaplin’s World, 03/2017