Selbst-Bewusstheit trotzt Unsicherheit und Chaos

Eine Reise von einem modell zur praktischen Umsetzung … und! eine herzliche Einladung

Steter Wandel ist unser Alltag

Alles fliesst und alles ist stets im Wandel. So weit die bekannten Zitate. So richtig erfahren durften wir das die vergangenen zwei Jahre. Wer mir schon länger folgt weiss, dass ich die aktuelle Situation weder als Sackgasse beurteile und noch weniger das “Alte” zurück wünsche, sondern vielmehr davon überzeugt bin, dass es der Beginn einer neuen Phase ist. Auf ganz vielen Ebenen. Dies bedingt Wandel IN uns; es bedingt ein neues Bewusstsein.

Wir leben in einer sehr links-Gehirn-lastigen Welt und lieben Muster und Modelle mithilfe welcher wir sichtbare Aspekte für uns einordnen und logisch erklären können. Auch ich nutze Modelle sehr gerne und oft als Landkarten. Im Wissen, dass diese nie das Terrain abbilden. Vor einiger Zeit hatte ich über das VUCA-Modell geschrieben. Die Veränderungen – wie beispielsweise der rasante Fortschritt bei der Digitalisierung – bedingen und bringen angepasste Erklärmodelle hervor. Der Futurist Jamais Cascio hat daher das BANI-Modell entwickelt. Dies ist nicht nur aktueller als VUCA, es erklärt insbesondere die Folgen aus instabilen Strukturen. Wie viele Modelle zeigt es keine Lösungen auf, aber BANI versucht die Situation so zu benennen, dass wir sie ansatzweise verstehen und daraus mögliche Massnahmen ableiten können.

Orientierung finden anhand des BANI-Modells

Also orientieren wir uns erstmal anhand des BANI-Modells:
BANI ist ein englisches Akronym und steht für: Brittle, Anxious, Non-Linear and Incomprehensible.

  • Brüchig, porös: Brechen tut immer etwas, das zu wenig elastisch ist. Systeme bspw. die nach aussen stark wirken, im Innen aber schwach und porös sind. Brittle steht für eine vermeintliche Stärke. Eine, die es nicht mehr gibt oder die nicht mehr der Zeit angepasst ist.
  • Ängstlich, besorgt: Angst entsteht unter anderem aus einem Gefühl der Orientierungslosigkeit. Aus dem Gefühl, mit keiner Entscheidung richtig zu liegen. Dies kann in Passivität oder auch Verzweiflung führen.
  • Nicht-linear: Kausalitäten sind nicht gegeben. Aktion und Reaktion stimmen nicht überein oder bedingen sich gar nicht. Der Ausgang von Reaktionen ist schlecht voraussagbar.
  • Unverständlich, unbegreiflich: In einer un“fass“baren Welt sind Ereignisse oder Entscheidungen nicht nachvollziehbar. Entweder liegen die Ursachen dafür zu weit zurückoder sie sind zu komplex, um korrekt eingereiht zu werden. Selbst mehr Informationen garantieren kein besseres Verständnis.

Soweit mal die Herausforderungen.

Viele Fragen entstehen daraus. Was empfiehlt der Entwickler des Modells?

Bei Brüchigkeit rät er zu Belastbarkeit und Lockerheit. Der Angst könne man mit Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen begegnen. Nichtlineares verlangt nach Kontext und Flexibilität. Und Unverständliches soll mit Transparenz und Intuition greifbar werden. Dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für die Gesellschaft – also sprich uns alle als Individuen. Es beginnt also wie alles und immer bei und mit uns selbst. Soweit die Theorie.

So einfach. Oder?

Das tönt alles so nachvollziehbar und klar. Und nun? Was mache ich damit? Was hilft mir, wenn ich ein neues Akronym kenne, ausser, dass ich vielleicht meinem Businessumfeld mit einem schlauen Theorieinput imponiere? Wie gelange ich als Person zu diesen inneren Zuständen? Wie gehe ich damit um, wenn ich mich gestresst fühle? Wie bleibe ich gesund und glücklich? Wie werde ich gelassener, achtsamer, bewusster und wie lerne ich auf meine Intuition zu hören um ganzheitlich auf komplexe und chaotische Herausforderungen zu reagieren?

Praktische Lösungsansätze und eine Einladung

Diesen Fragen gehen wir in unseren Wirkshops und Retreats “Gesundheit, Gelassenheit und Glück in Zeiten des Wandels” nach. Wir nähern uns den Antworten sowohl praktisch mit alltagstauglichen Übungen und Techniken als auch mit Theorien fürs Verständnis und die Landkarte :-). Wir tauchen während 2 oder 3 Tagen in Themen ein, die unsere Selbst-Bewusstheit und unsere Selbst-Wirksamkeit steigern.

Unsere Ansätze

Andrea Fuchhofer nimmt uns als Ärztin in die Welt des autonomen Nervensystems sowie in das Modell der Body-Mind-Medicine mit, Fränzi Werder lässt uns in die positive Psychologie eintauchen und ich erforsche mit den Teilnehmenden die Welt der Wahrnehmung und des Bewusstseins.
Alles was es von deiner Seite her braucht? Zeit und Lust neue Ideen und Erfahrungen zu entdecken und dir etwas Ruhe zu gönnen. Kein Vorwissen, keine Wirtschaftsausbildung und auch kein Kennen von VUCA oder BANI. Wir begegnen uns als Menschen und nicht als Rollen oder Identifikationen mit Berufsbildern.

Der rote Faden

Was alle uns drei Inputgestalterinnen und unsere Themenbereiche verbindet ist das Thema Achtsamkeit. Der MBSR Verband Schweiz beschreibt sie wie folgt: „Achtsamkeit als klares und nicht-wertendes Gewahrsein dessen was in jedem Augenblick geschieht. Sie ermöglicht uns Körperempfindungen, Gedanken, Gefühle und alle anderen Wahrnehmungen, ob angenehm, unangenehm oder neutral, zu erfahren und so zu akzeptieren, wie sie sind – das Leben also tatsächlich zu erleben, wie es sich von Augenblick zu Augenblick entfaltet.

Auch das werden wir gemeinsam üben.

Du hast leider keine Zeit uns im August oder September nach Stels zu begleiten oder im Mai in St. Gallen dabei zu sein? Dann hilft dir allenfalls dieser Link zum MBSR-Verband Schweiz mit ersten Übungen weiter.


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