#happinessishomemade

Oder
Innerwork als Schlüssel zum Glück und zur Kreativitätssteigerung

In einer HR-Future Trend Studie aus dem Jahr 2016 wurden rund 100 Unternehmen befragt, welche Kompetenzen künftig am wichtigsten sein würden. Mit 86% wurde die Veränderungsbereitschaft als bedeutsamste Zukunftskompetenz genannt. Gefolgt von der Fähigkeit, mit unterschiedlichen Menschen zu arbeiten sowie dem Quer- und Neu-Denken. Also einer gewissen Kreativitätskompetenz; gerade auch im Umgang mit Veränderungen.

Die 21-Century Skills der OECD weisen in dieselbe Richtung mit den 4 K’s: kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration. Diese 4 Kompetenzen soll man nicht nur neu «denken», sondern auch neu «lernen» und schlussendlich «anwenden» können.

Fachkenntnisse sind nach wie vor essentiell und ich empfehle, sich sowohl fachlich/inhaltlich als auch in digitaler Zusammenarbeit und Methodenkompetenzen weiterzubilden. Und zusätzlich die Arbeit an und mit sich selbst, die Persönlichkeitsentwicklung oder «Innerwork»[1] nicht zu vernachlässigen! Wie ist die Einstellung gegenüber Veränderungen? Wie sieht es aus mit der Denkhaltung oder dem Mindset; mit der Eigenverantwortung, Selbstmotivation sowie der Fähigkeit sich selber kritisch hinterfragen und Neues lernen zu können? Innerwork setzt  – wie es das Wort sagt  – in unserem Innern an und es bedeutet Arbeit, sich selber kennen zu lernen und dadurch schlussendlich kreativer zu werden. 

Die wohl bekannteste Forscherin zum Thema Kreativität ist die Harvard Professorin, Teresa Amabile. Sie hat herausgefunden, dass Kreativität sehr von der intrinsischen Motivation abhängt und dass es wichtig ist zu lernen, tief in sich hinein horchen zu können, um den Schlüssel zum Erfolg zu finden. Das Fazit ihrer sehr umfassenden und umfangreichen jahrelangen Arbeit lautet: Glückliche Menschen haben die grösste Schaffenskraft. 

Und wo finden wir unser Glück?

Dazu abschliessend eine Geschichte von Nasruddin – dem weisen Narren aus dem Osten:

Eines Tages wurde Nasruddin gesehen, wie er draussen auf der Strasse etwas suchte. Ein Nachbar kam und fragte ihn: „Meister, was suchst du?“ Nasruddin antwortete: Ich suche den Schlüssel zu meinem Haus. Sie suchten nun gemeinsam eine ganze Weile in der glühenden Sonne die Straße ab, ohne den Schlüssel zu finden. Schließlich sagte der Nachbar: „Meister, versuche dich doch einmal, daran zu erinnern, wo du den Schlüssel verloren hast.“ Nasruddin: „Drinnen im Haus.“ „Aber warum suchst du denn jetzt hier draussen?“ „Ja, mein Lieber, erstens ist das Schloss zugefallen und ich komme nicht hinein. Und zweitens ist es hier draussen viel heller und leichter, etwas zu suchen.“


[1] „Spezialistin für Innerwork“ tönt cooler als „Spezialistin für Innenarbeit“ (dieses könnte zudem mit etwas Medizinischen oder Einrichtungsberatung verwechselt werden) – daher nutze ich den englischen Begriff.

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