Jobverlust als Chance? Von der herausfordernden Gegenwart in die unbekannte Zukunft

Corona und die wirtschaftlichen Folgen daraus zwingen gerade auch kleinere und mittlere Unternehmen Restrukturierungen anzugehen und Stellen abzubauen. Diese Managementaufgaben gehören nicht zu den beliebtesten – sie sind unangenehm und hart für alle Beteiligten – insbesondere jedoch für die betroffenen Mitarbeiter*innen.

Aus eigener Führungserfahrung bin ich mir sehr bewusst, dass zu all der rechtlich-juristischen Abklärungen und den essentiellen kommunikativen Fragestellungen die weichen Faktoren und die Gestaltung des Trennungsprozesses per se entscheidend sind für ein gutes Gelingen. Und ja, ich finde man darf auch in diesem Zusammenhang von «Gelingen» schreiben.

Unter dem Begriff New- oder Outplacement bieten grössere Firmen seit Jahren Begleitungen für ausscheidende Mitarbeitende an. Dabei geht es einerseits um eine empathische, vertrauensvolle, persönliche Unterstützung und andererseits ganz konkret um das Anpacken der weiteren Schritte in eine neue Position, um die Karriereplanung. Aus Kosten- oder vielleicht aus Hierarchiegedankengründen wird diese Dienstleistung jedoch oft nur Mitarbeitenden in Kaderpositionen zur Verfügung gestellt.

Doch gerade auch für Mitarbeitende in Nicht-Führungspositionen, solche die eventuell weniger gut ausgebildet sind, weniger über ein Netzwerk verfügen oder auch für jüngere, unerfahrenere Mitarbeitende kann eine Begleitung mindestens so sinnvoll sein, um Ihnen Stabilität zu geben und die Möglichkeit aus diesem unerwünschten Wechsel eine Chance zu machen.

 Warum es auch aus Arbeitgebersicht Sinn macht:

  • Sie zeigen sowohl den verbleibenden als auch potentiell künftigen Mitarbeitenden auf, dass Sie die soziale Verantwortung ernst nehmen und es ihnen wichtig ist, den ausscheidenden Mitarbeiter*innen eine Perspektive zu eröffnen. Dies wirkt sich positiv auf die Motivation der (verbleibenden und potentiell künftigen) Mitarbeiter*innen aus und stärkt ihre Arbeitgebermarke
  • Es werden Kosten eingespart, da es zu weniger arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen sowie Krankschreibungen kommt und Verträge teilweise früher als geplant aufgelöst werden können, da die Mitarbeiter*innen neue Positionen finden.

Seit einigen Jahren biete ich gezielt kleinere Dienstleistungspakete für berufliche Orientierung von Mitarbeiter*innen in KMU’s oder StartUp’s an und fokussiere mich dabei auf Themen die Menschen, welche sich in einem beruflichen Veränderungsprozess befinden, beschäftigen. Ich unterstütze sowohl Führungskräfte beim Gestalten des Prozesses (inkl. Themen wie Aufhebungsvereinbarung etc.) als insbesondere auch die von der Kündigung betroffenen Mitarbeiter*innen gezielt auf dem Weg zum sinnvollen nächsten Berufsorientierungsschritt und damit, eine solide Brücke zwischen herausfordernder Gegenwart und unbekannter Zukunft zu bauen. Und schlussendlich und retrospektiv dazu, die Situation als Chance betrachten zu können.

Mein Angebot ist modular aufgebaut, so dass sowohl der individuellen Ausgangslage und den persönlichen Bedürfnissen der betroffenen Mitarbeitenden als auch den finanziellen Optionen der Unternehmen und Startups Rechnung getragen werden kann.

Prozessdarstellung

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